Eine aktuelle Studie untersuchte die sexuelle Gesundheit von Frauen mit hypermobilem Ehlers-Danlos-Syndrom (hEDS) und der Hypermobilitäts-Spektrum-Erkrankung (HSD).
Die Ergebnisse zeigen, dass sexuelle Dysfunktionen häufig vorkommen, insbesondere in den Bereichen sexuelles Verlangen, Erregung, Erregbarkeit (Lubrikation), Orgasmusfähigkeit und sexuelle Zufriedenheit. Zudem war ein Großteil der betroffenen Frauen über einen längeren Zeitraum sexuell inaktiv, häufig aufgrund von Schmerzen, Fatigue und mangelndem Verlangen.
Dennoch wird dieses Thema im medizinischen Alltag oft nicht aktiv angesprochen. Das kann dazu führen, dass Betroffene lange ohne Unterstützung bleiben oder ihre Beschwerden nicht einordnen können.
Wichtig ist: Beschwerden im Bereich der sexuellen Gesundheit sind real. Sie sind keine Einbildung und sollten kein Tabuthema sein. Sie verdienen eine ernsthafte medizinische Abklärung und eine individuelle Behandlung.
Sexuelle Gesundheit ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. Deshalb sollte sie auch in der Versorgung von Menschen mit hEDS und HSD selbstverständlich berücksichtigt werden.
Mit diesem Beitrag möchten wir dazu beitragen, das Thema sichtbarer zu machen und zu enttabuisieren.
Hier geht es zur Studie: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11964486/pdf/rkaf023.pdf
#EhlersDanlosSyndrom #EhlersDanlos #EDS #hEDS #Hypermobilität #HSD #SelteneErkrankungen #RareDisease #ChronischeErkrankung #ChronischeSchmerzen #Fatigue #POTS #Dysautonomie #Frauengesundheit #SexuelleGesundheit #Lebensqualität #Aufklärung #Patientenstimme #Gesundheitsversorgung









