„Gute Besserung“ gehört für viele chronisch kranke Menschen dazu.
Doch bei Erkrankungen wie den Ehlers-Danlos-Syndromen (EDS) oder der Hypermobilitäts-Spektrum-Erkrankung (HSD) gibt es oft keine „Besserung“ im klassischen Sinn.
Keine schnelle Heilung.
Kein „wieder gesund werden“.
Deshalb kann dieser Satz unterschiedliche Reaktionen auslösen:
Traurigkeit, Druck oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden.
Dabei braucht es oft gar keine großen Worte.
Manchmal reicht schon:
„Ich denke an dich.“
„Ich wünsche dir einen möglichst guten Tag.“
„Ich hoffe, du bist heute nicht allein damit.“
„Danke, dass du mir vertraust.“
„Wie geht es dir heute wirklich?“
Sensibel zu sprechen, bedeutet nicht, perfekt zu sein.
Es bedeutet, offen zu bleiben für Lebensrealitäten, die anders aussehen als die eigene.
Nicht jede Krankheit wird wieder gut.
Aber Mitgefühl kann guttun.
#EhlersDanlosSyndrom #EDS #ChronischKrank #Ableismus #InklusiveSprache #UnsichtbareBehinderung #DisabilityAwareness #Empathie #Barrierefreiheit #HSD

