Du hast POTS und bist auch von Konzentrationsproblemen betroffen?

Viele Menschen mit einem Posturalen orthostatischen Tachykardiesyndrom (POTS) kennen neben Kreislaufbeschwerden auch anhaltende Konzentrationsschwierigkeiten bzw. den typischen „Brain Fog“. Eine neue Studie bringt jetzt erstmals Licht ins Dunkel und liefert Hinweise darauf, dass diese kognitiven Störungen tatsächlich mit einer veränderten Durchblutung im Gehirn zusammenhängen könnten.

In der Studie wurden 56 erwachsene POTS-Betroffene mit Konzentrationsschwierigkeiten mithilfe einer speziellen Hirn-SPECT-Bildgebung untersucht. Mit dieser Methode konnten die Forschenden messen, wie gut verschiedene Regionen des Gehirns durchblutet werden, und das sogar im Ruhezustand, also im Liegen. Das Ergebnis: Bei 61 % der Teilnehmenden zeigten sich auffällige Durchblutungsstörungen, und zwar vor allem im seitlichen präfrontalen Kortex – einer Hirnregion, die für Aufmerksamkeit, Planung und Arbeitsgedächtnis eine zentrale Rolle spielt, sowie im sensomotorischen Kortex, der unter anderem für Wahrnehmung, Bewegung und Koordination wichtig ist. Gerade diese Bereiche sind im Alltag für die geistige Leistungsfähigkeit entscheidend.

Die Studie liefert auch Einblicke in die Lebensrealität der Betroffenen: Der typische Weg zur POTS-Diagnose ist langwierig und dauert durchschnittlich fast 5 Jahre.

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Hier geht es zur ganzen Studie: https://www.nature.com/articles/s41598-025-87748-4


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