Pilates ist ein sanftes, aber effektives Training, das die Körperstabilität, Flexibilität und Kontrolle fördert. Für Menschen mit Ehlers-Danlos-Syndromen (EDS) kann es zahlreiche Vorteile bieten, da es hilft, die tiefe Rumpfmuskulatur zu stärken und die Gelenkstabilität zu verbessern. Durch gezielte Übungen wird die Muskulatur rund um die Wirbelsäule gestärkt, was die Gelenke stabilisieren, und das Risiko von Luxationen verringern kann. Pilates kann zur Verbesserung der Flexibilität beitragen, was wiederum zur Schmerzlinderung führen kann. Darüber hinaus fördert es das Körperbewusstsein und hilft dabei, Fehlhaltungen zu korrigieren, die bei EDS häufig vorkommen.
Wichtig ist, dass Pilates unter Anleitung eines spezialisierten Trainers durchgeführt wird, um Überlastungen zu vermeiden und das Training auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen.
Da jeder Betroffene unterschiedliche Anforderungen hat, ist es empfehlenswert, das Training auszuprobieren, um herauszufinden, was am besten hilft.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Pilates die Ehlers-Danlos-Syndrome nicht heilt, sondern eine unterstützende Therapie darstellt, die Betroffenen helfen kann, besser mit den Beschwerden umzugehen. Es ersetzt keinesfalls die Physiotherapie.
Mehr Informationen zu Pilates findet ihr hier:
https://connect.mayoclinic.org/blog/ehlers-danlos-syndrome/newsfeed-post/pilates-exercise-and-eds/